Angst Coaching

Funny Spider and WebAngst Coaching geht auf folgende Überlegungen zurück: Im Gegensatz zur Furcht ist die Angst meist rational nicht begründbar und sehr oft auch nicht angebracht. Vor was haben wir nicht alles Angst! Vorm Fliegen, vor der Höhe, vor engen Räumen, vor Hunden, Katzen, Spinnen. Es gibt sogar eine Angst vor der Angst. Die Aufzählung erscheint endlos. Aber ein coaching gegen die Angst hilft zuverlässig.

Was passiert eigentlich in unserem Körper, wenn wir Angst haben?
Zuerst einmal ändert sich unser Verhalten schlagartig. Stresshormone übernehmen die Kontrolle über unser Bewusstsein und stellen Energien bereit, die wir benötigen um Gefahren zu bewältigen. Angst macht also mobil und zwar völlig unabhängig davon, ob eine Gefahr real ist oder nicht.

  • Noch ehe die Bedrohung in unser Bewusstsein kommt, erfolgt  eine Reaktion des Gehirns: weite Pupillen, d.h. die Nachricht „Alarm“ wird von den Sehnerven an andere Körperbereiche vermittelt.
  • Die Nebennieren produzieren Stresshormone, die für eine Gefäßerweiterung in der unteren Körperhälfte verantwortlich sind. Flucht heißt die Devise, die tief aus unserer Evolution kommt.Das Herz pumpt vermehrt Blut in die geweiteten Adern der Beinmuskulatur.
  • Muskeln fangen an zu zittern und lösen einen weiteren Bewegungsdrang aus.
  • Wir bekommen bei Angst sprichwörtlich „kalte Füße“. Das ist nichts anderes als Zurückdrängen des Blutes in die Körpermitte. Das war von Vorteil um den Blutverlusst bei einer Verwundung klein zu halten.
  • Die Blutkonzentration im Körperinneren führt zu einem Temperaturanstieg, der dadurch ausgeglichen wird, dass der Körper auf seiner Oberfläche gekühlt werden muss. Kalter Schweiss bricht  aus, es ist uns gleichzeitig kalt und heiß.
  • Der Atemrhythmus verändert sich, da die Voraussetzungen für die schnellen Flucht geschaffen werden muss. Wird diese Atmung dann nicht in Bewegung umgesetzt, wird  uns schwindlig
  • Stresshormone behindern den Gedankenfluss im Gehirn. Es kommt zum Tunnelblick, alles links und rechts wird ausgeblendet.Viele Menschen haben Angst vor Spinnen, aber keine Angst vor einem Wespen- oder Bienenstich. Viele ängstigen sich vor Schlangen, viel weniger Menschen vor einer Eidechse, die sich an einer Mauer sonnt.
    Angst hat auch immer etwas zu tun mit Erfahrungen, die wir mit einer Sache machen konnten. So wissen wir, dass Bienenstiche in der Regel nicht zum Tode führen. Wir konnten uns an sie gewöhnen und das jagt uns mit der Zeit immer weniger Angst ein.
    Angst vor Spinnen rührt somit auch daher, dass wir nicht häufig genug Kontakt mit Spinnen hatten. Wir werden fast nie von ihnen gebissen, woher sollen wir wissen, dass ihr Biss harmlos ist,
    Hätten wir nicht langjährige Erfahrungswerte, so würden wir uns vermutlich vor einem vorübergehenden Schluckauf zu „Tode ängstigen“. Wir wissen über seine Kurzfristigkeit und sind entspannt oder maximal genervt.In unserer Beratungspraxis stress expresscoaching in Kindsbach coachen wir Ängste jeglicher Art. Alle diese Ängste sind mit einem Grundgefühl, wie z.B. Ekel, Hilflosigkeit,Widerwille … verbunden, das fast immer in einer Körperregion lokalisiert ist. Wingwave reguliert das natürliche Angstempfinden wieder ein, die Panik geht und die Gelassenheit kehrt zurück.
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