Der Herr des Ringes

Das Banner unserer homepage zeigt den für den wingwave Prozess charakteristischen Myostatiktest odermyostatik klein auch O-Ringtest. In der Kinesiologie, (von griechisch „kinesis“ Bewegung und „logos“ Wort, Lehre) geht man von der Beobachtung aus, dass die Spannung eines Muskels Rückschlüsse über den funktionalen Zustand unseres Körpers zulässt. Vielleicht ist Ihnen der „Armtest“ beim Heilpraktiker bei einer Behandlung schon einmal begegnet.
In unserer coaching Praxis, hält der Klient/die Klientin Daumen und Zeigefinger zu einem Ring mit maximaler Kraft zusammen, „wobei der coach versucht, diesen Ring zu öffnen. Nun kann über unmittelbare Muskelreaktionen abgelesen werden, ob ein innerer oder äußerer Reiz für das Nervensystem Stress macht, oder auch nicht:
Bei Stress geht der Ring auf; kann der Klient den Reiz „verkraften“, kann er beim Test den Ring zusammenhalte
n.
Wir nutzen den Fingertest, weil die Hand in der belebten Biologie ein ganz einmaliges Organ ist: Sie vereint Sensorik und Feinmotorik in einzigartiger und hochkomplizierter Weise. Daher benötigt die Hand in unserem Gehirn eine vergleichsweise besonders große Steuerungsfläche. EEG Messungen zeigen, dass unser Gehirn auf jegliches Irritiertsein- Sein mit einer kurzen
Spannungsänderung im Großhirn reagiert, der Effekt trägt in der Neurophysiologie den Namen „N400“. Dieser Spannungsabfall beeinflusst blitzschnell auch die Handsteuerung, daher reagieren Handmuskeln besonders prompt auf mentalen Stress.
In Abgrenzung zur Kinesiologie und zum Test nach Dr. Yoshiaki Omura erforscht der Myostatiktest keine klinischen Befunde oder Daten, wie etwa eine Diagnose oder Medikamentenunverträglichkeit. Hier geht es ausschließlich um die Verfassung von mentalen und emot
ionalen Resonanzen im Rahmen der alltäglichen Lebensbewältigung.“ (zitiert aus wingwave coaching: die Profibox, v. Dirk Eilert und Cora Besser Siegmund)
Da der Test für manche Klienten in den Erklärungen vor dem coaching etwas „befremdlich“ anmuten kann, sei angemerkt, dass dieser mehrfach wissenschaftlich untersucht und seine Aussagekraft bestätigt wurde.
Im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Sporthochschule Köln untersuchte z.B. der Diplom Psychologe Marco Rathschlag den Einfluss unterschiedlicher Emotionen auf die Muskelkraft, wie sie beim Myostatiktest aufgewendet wurde. Der Clou: Anstelle eines Menschen wurde bei der Forschung mit einer objektiven Maschine an den Fingern gezogen.

Der Myostatiktest ist eine der Säulen, auf der der wingwave Prozess ruht. Nicht der Coach zieht einmal fester oder weniger fest, der Klient und die Klientin testen entweder schwach oder stark. Die Kunden sind die Experten für den coaching Verlauf, der coach ist nur der Begleiter.

Aus all dem Beschriebenen lässt sich somit sicher behaupten:
Die Klientin oder der Klient ist der „Herr des Ringes“

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