Es war die Lasagne in der Kindheit. Ein Bericht über ein unglaubliches Coaching

Spuren der Kindheit

Erinnerungen aus der Kindheit können bis zum heutigen Tag unser Leben beeinflussen. Die Zusammenhänge sind oft erstaunlich.

Maria N. aus L. schreibt:
Jetzt kann ich es ja sagen. Ich war so was von skeptisch!!! Auch wenn Bernhard ein super Sportcoach ist, ob diese Methode bei mir wirklich funktioniert? Psychokram!! Ich hatte meine Zweifel. Allerdings, verschlechtern konnte sich meine Situation ja offenbar nicht. Also, was hatte ich zu verlieren? Nichts.

Somit vereinbarten wir einen Termin. Doch vorab stellte mir mein wingwave® und Sportcoach Bernhard eine Aufgabe. Ich sollte mir einen „Visions-Sessel“ vorstellen. Dieser kann in meiner Phantasie so aussehen, wie ich das möchte. Ich soll mich darin unbesorgt, geborgen und frei von jeglicher Skepsis und Kritik fühlen…

Ah,…da war sie. Meine rote Hängematte…

Nun sollte ich in meiner „Visions-Matte“ 10 Sachen aufschreiben, für die ich mich gerne entscheiden  würde. Das können ganz verrückte Sachen sein, z.B. Premierministerin von Neuseeland. Es sind ja meine Visionen. Und kein Coach der Welt ist dazu da, irgendwelche Träume zu zerstören 😉

Zu Hause angekommen, legte ich mich sofort in meine „rote Hängematte“. Und fing an, meine 10 Visionen aufzuschreiben. Das war kinderleicht.

Dann kam der Tag meines 1. wingwave® – Coachings. Ein wenig aufgeregt war ich schon. Was würde jetzt gleich passieren?

Nach der Begrüßung setzten wir uns im hellen, freundlichen Beratungszimmer auf die Couch. Bernhard erklärte mir weitere Details über WingWave® und dass diese Methode auch Spuren in der Kindheit aufspüren kann. Es klang ganz einfach. Am meisten hat mich allerdings der so genannte „Myostatiktest“ fasziniert. Man bildet mit dem Daumen und einem anderen  Finger der Hand so etwas wie einen „Ring“. Danach werden bestimmte Situationen angesprochen und der Coach versucht durch Auseinanderziehen der Finger den Ring zu öffnen. Das ist kein Fingerhakeln, sondern ein muskulärer Test, ob ein Erlebnis, eine Aussage oder eine „Erinnerung“ stressbeladen ist. Damit kann punktgenau der Stressfaktor lokalisiert werden. Vielleicht kennt Ihr etwas Ähnliches, wenn Ihr schon einmal beim Heilpraktiker wart. Dieser Test nennt sich dort „kinesiologische Testung“. So habe ich es zumindest verstanden. Ok, klingt spannend. Allerdings, ob das wohl bei mir funktionieren wird? Ich glaube nämlich nicht, dass Bernhard den Ring auseinander ziehen kann.

Wir begannen mit dem Coaching. Ich schilderte nochmals kurz mein Anliegen. Als nächstes machten wir noch ein paar Tests, damit der Coach wusste, wie schwer oder leicht es ist, meinen „Ring“ zu öffnen. Wir arbeiteten an einer „Arbeitsgrundlage“.

Ha, mal schauen, ob das wirklich bei jedem klappt. Ich drückte mit aller Kraft meine Finger zusammen. Ich gab alles, wirklich alles. Und nun wird es spannend!!

Die erste Aussage von Bernhard: „Ich heiße Maria.“ Und er zog. Der Ring blieb zusammen. Stimmte ja auch 😉

Die zweite Aussage: „Ich heiße Jessica.“ Er zog…und mein Gott!!! Meine Finger ließen sich butterweich auseinander ziehen, obwohl ich dies gar nicht wollte. “Heute ist Montag“… der Ring ging auf, kein Wunder, es war Donnerstagabend. So funktionierte es auch bei allen weiteren Aussagen. Ich war so was von baff. Verblüfft. Wie konnte das sein?

Danach ging es ans Eingemachte. Wir testeten woher meine Entscheidungsangst stammt und gingen mittels der Testung in meiner Biographie immer weiter zurück. Irgendwann landeten wir in meiner Kindheit im Jahr 1993, bei meinem Freundeskreis, sogar der Monat wurde eingegrenzt. Es gab da wohl ein Ereignis in meiner Kindheit mit einer Freundin. Ein unverarbeitetes Gefühl. Bei Wut, Ärger, Hilflosigkeit testete ich stark, der Ring hielt. Ekel wurde allerdings positiv getestet. Es hatte auch etwas mit Essen zu tun. Und wie ein Geistesblitz fiel mir dazu auch etwas ein. Ich weiß noch, damals hab ich auf einer Party bei einer Freundin ein Stück von einer schlechten Lasagne gegessen. Ich wollte meine Freundin nicht verletzen, habe aus Respekt und Angst diese zu verlieren, mich nicht entschieden nichts zu essen und alles einfach aufgegessen. Mit Ekel, und was für einem Ekel! Stress pur! Anscheinend habe ich dort verinnerlicht: Entscheidungen könnten unangenehme Folgen haben, man wird verstoßen, alleine gelassen und es ist besser sich nicht zu entscheiden.

Bernhard testete sofort meine Erinnerung mit der Lasagne. Der „Ring“ öffnete sich und bestätigte meine Vermutung. Es war einfach zum verrückt werden. Mir wurde auch direkt übel. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich Lasagne hasse! Der Coach winkte mit kurzen Handbewegungen dieses Ekelgefühl weg, indem ich der Hand mit meinen Augen folgte. Es sind die gleichen Augenbewegungen wie man sie aus der Traumphase des Schlafes kennt. Danach saß das unbehagliche Gefühl der Übelkeit nicht mehr im Magen, sondern in der Brust. Also winkte mein Coach noch einmal. Jetzt wurden meine Ohren knallrot und meine Hände fingen an zu glühen. Ich weiß, es klingt wirklich merkwürdig, aber genauso lief es ab. Ich fühlte mich plötzlich ganz leicht und richtig tiefenentspannt. Wie wenn ein riesiger Haufen Ballast von mir abgefallen ist. Dieses Empfinden wurde bei mir durch eine andere Art von Winken gefestigt. Fassungslos musste ich anfangen laut zu lachen. Was eine Lasagne alles anrichten kann. Ich fühlte mich wie neu, Glück und Lebensfreude stellten sich ein.

Ach ja, meine „Visions-Liste“ hatte ich auch dabei. Wir haben meine Visionen einfach ausgetestet und was soll ich sagen, es fällt mir nun wirklich deutlich leichter beruflich eine Entscheidung zu treffen.

Ich habe heute sehr viel gelernt. Vor allem aber, falls man ein Problem hat und nicht weiter weiß: Am besten Hilfe oder einen Coach aufsuchen! Es ist bezahlbar! Es ist so einfach, die Atmosphäre ist leicht, es werden keine Probleme gewälzt, sondern Lösungen gecoacht!

Skeptisch? Dann probiert es doch einfach mal aus…ihr könnt nur gewinnen…

Fazit: Lass die Lasagne Deiner Kindheit hinter Dir J

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