Mentale Abkühlung

Mentale Abkühlung oder „ist das mörderheiß hier“

Das Thermometer zeigt 33 Grad im Schatten, auf der Straße löst sich der Asphalt und es weht kein Lüftchen.
Aber Du möchtest Sport treiben. In den frühen Morgenstunden fehlt Dir die Zeit, also bleibt nur der Abend. Mit einer Trinkflasche ausgestattet machst Du Dich auf Deine Joggingtour. Die ersten Minuten gehen noch ganz passabel. Dann aber wirft Dein Körper die Kühlung an, Schweiß rinnt und die Augen brennen. Deine Körpertemperatur steigt und vielleicht fragst Du Dich zum wiederholten Male: „Warum mach ich das hier eigentlich?“
 

Kennst DuIMG_0217 einen kühlen, angenehmen Platz? Wie sieht er aus? Befindet er sich unter einem kühlenden Blätterdach wo ein angenehmer Wind Deine Haut kühlt? Wie hört er sich in Deiner Welt an? Ist da ein Geräusch von kühlenden Meereswellen, einem Wasserfall oder auch ganz unromantisch dem Brummen einer Klimaanlage? Fühlt sich dieser Platz an wie ein Glas, beschlagen, in dem gerade die Eiswürfel tauen? Riecht er nach Minze in einem mit Wasser getränkten kalten Tuch oder schmeckt er wunderbar nach Deinem Lieblingseis? Vielleicht bekommst Du bei dieser Vorstellung gerade eine kühlende Gänsehaut.

Nun brauchst Du nur noch diesen kühlen Ort mit Deiner sportlichen Aktivität zu verbinden. Du nimmst ihn sozusagen mit, wie Deine Uhr oder Deine Wasserflasche.

In nur einer Sportcoaching Sitzung kann dieser „cool place“ dem Sportler als Kraftquelle mittels  wingwave  zur Verfügung gestellt und „geankert“ werden.
Unter Ankerung versteht man einen sinnesspezifischen Auslöser für zuvor daran gekoppelte (konditionierte) Zustände. Vielleicht zur Erinnerung aus dem Biologieunterricht: Den Pawlowschen Hunden lief das Wasser im Maul zusammen, wenn nur die Glo
cke im Zwinger ertönte. 

Wird nun der kühle, angenehme Platz mit der Ankerung (Berührung an einer Körperstelle wie Finger, Bein oder Lippen) verbunden, so ist er bei der sportlichen Betätigung abrufbar.
Ganz einfach, sicher und ohne jeglichen „Ventillattorrr“
.

 

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