Sexualität und Sexualstörungen

Sexualstörungen führen nicht selten zum Ende der Partnerschaft

Sexualität ist seit Urzeiten wichtig für die Menschen. Ohne Sex wäre die Menschheit längst ausgestorben. Trotz dieser Normalität liegt nach wie vor ein großes Tabu auf diesem Thema. Kommt es beim Sex und in der Partnerschaft zu Schwierigkeiten, spricht Mann/Frau nicht gerne darüber. Für viele Menschen ein sehr heikles Problem, mit dem sie sich fast Niemandem anvertrauen können. So unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich ist auch ihre Einstellung zur Sexualität. Für manche steht Liebe und Vertrautheit im Vordergrund, für andere etwas anderes, was „guten“ Sex ausmacht. So gibt es natürlich auch massive Unterschiede zwischen den Geschlechtern, was sehr oft zu Spannungen in der Beziehung führt. Eine sehr schwierige Aufgabe für den Therapeuten, denn er muss jede Person, die zu ihm kommt, wertschätzen und dort abholen, wo sie steht. Nur seine Hilfe, niemals ein Urteil oder gar eine Verurteilung ist gefragt. Teilweise erlebe ich in meiner Praxis einen enormen Leidensdruck, da unsere Sexualität von unseren Grundtrieben nach dem Überlebenstrieb der stärkste ist. Wenn dieser Trieb durch irgendetwas eingeschränkt wird, entsteht Druck. In meiner Praxis in Kindsbach ist Diskretion uneingeschränkte und absolute Ehrensache. Schon in der Vorbereitung der Sitzungen füllen Sie einen Fragebogen aus, in dem Sie sich ganz konkret mit Ihren Problemen, aber auch Ihrem Ziel beschäftigen. Beim Termin selbst herrscht eine sehr offene und angenehme Atmosphäre. Endlich können Sie sich jemandem anvertrauen und auf Hilfe fernab von Medikamenten hoffen. Auf die Dauer der Behandlung angesprochen erkläre ich meistens: In den meisten Fällen kann innerhalb von wenigen Sitzungen eine deutliche Verbesserung des individuellen männlichen oder weiblichen Problems erreicht werden. Das Schwierigste ist für viele Menschen, den ersten Schritt zu machen und zum Telefon zu greifen. Sexuelle Störungen stellen sehr oft eine enorme Belastung für eine Partnerschaft dar. Gerade bei Frauen jeden Alters führen negative Erfahrungen zum Rückzug vom Partner, wodurch ein Teufelskreis in Gang gesetzt wird. Dieser wird von Selbstzweifeln, Scham, Schuld und Depression begleitet. Viel zu oft wird eine professionelle Hilfe erst dann in Anspruch genommen, wenn eine Partnerschaft bereits zu zerbrechen droht.

Sexualstörungen

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