Der Stress mit der Spinne

Spinne

Nur eine winzige Minderheit unter den Webspinnenarten kann gefährlich werden.

Spinnenangst ist die wohl weitverbreiteste Tierphobie überhaupt. Warum ist die Spinne riesengroß und ekelig, der Schmetterling aber bezaubernd und süß? Mannheimer Psychologen sind dieser Frage nachgegangen (Zusammenfassung eines Artikels der RHEINPFALZ vom 18.2.2014)
Zuerst einmal ist Spinnenangst eine Frage der Wahrnehmung. Je ausgeprägter die Angst vor Spinnen, desto deutlicher überschätzten in verschiedenen Studien die Teilnehmer die wahre Dimension einer Spinne. Mannheimer Forscher (ALPES und GERDER) lieferten nun zum ersten Mal den Beweis, dass Angstpatienten die Welt tatsächlich anders sehen als Gesunde, So wurden in der Mannheimer Studie folgender Sehtest durchgeführt, der leicht vorstellbar ist: Den Teilnehmern wurde auf das linke Auge ein anderes Bild projiziert als auf das rechte. Links eine geometrische Figur, rechts eine Blume …oder eben eine Spinne.
Nun sollte man folgendes wissen: Es ist nicht möglich, dauerhaft zwei verschiedene Bilder gleichzeitig wahrzunehmen. Diese Bilder stehen in einem Wettstreit, den das Gehirn entscheidet. Der Mensch sieht kurzzeitig nur eines der beiden Bilder. Welches das ist lässt sich (leider wie so Vieles) nicht bewusst steuern. Emotionen spielen dabei eine anscheinend herausragende Rolle.
Menschen mit Spinnenangst sahen in den Tests zuerst das Spinnenbild und dann die geometrische Figur, während „Spinnenneutrale“ das Spinnenbild zuerst weniger wahrnahmen und wenn, wesentlich kürzer. Fazit: Was Angst auslöst, wirkt dominanter. Spinnenängstliche übertreiben somit nicht, wenn sie berichten, wie bedrohlich sie die Achtbeiner wahrnehmen.
Biologisch gesehen ist diese Wahrnehmung durchaus sinnvoll. Millionen von Sinnesreizen müssen von unserem Gehirn in der Sekunde ausgewertet und Wichtiges von Unwichtigem unterschieden werden. Gerade Reize, die Gefahr signalisieren, sollten auf keinen Fall durch dieses Raster fallen. In der Evolution war es halt nun mal so: Wer den Säbelzahntiger zu spät erkannte, lebte nicht mehr lange.
Bei Menschen mit Tierängsten ist dieses Frühwarnsystem sehr sensibel eingestellt. So entstehen riesengroße Ratten, handtellergroße Küchenschaben und meterlange Schlangen.
Gehen wir noch einmal zu unseren Vorfahren in der Evolution zurück. Schlangen, Insekten und Spinnen haben ihre giftigen Vertreter. Ratten übertragen Krankheiten. Wer den Kontakt zu diesen Tieren mied, lebte sicherer.
Spinnen kommt allerdings eine Sonderrolle zu. Hier klafft das subjektive Bedrohungsgefühl weit von der tatsächlich vorhandenen Gefahr auseinander, denn nur eine winzige Minderheit unter den 43.000 (!) Webspinnenarten (das sind die mit den Netzen) können beim Menschen gesundheitliche Probleme verursachen. Vor Allem die Schnelligkeit und Unberechenbarkeit kosten den Spinnen Sympathiepunkte.
Jetzt und abschließend kommen wir zur Hilfe, zur Beratung und zum Coaching. Hinter dem Unbehagen und der Angst steckt eine unbewusste Emotion, die Stress verursacht. Ob Ekel, Angst oder Hilflosigkeit, viele Gefühlsempfindungen sind möglich.
Wir, Bernhard und Renate Hettesheimer können im wingwave® Coaching mittels eines speziellen Tests die blockierende Emotionalität herausfiltern und dauerhaft beseitigen.
Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf. Sie bekommen ein neues Lebensgefühl.

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