Motivation: Tschaka, Du schaffst das! Oder doch nicht?

ich will! - ich kann! - ich werde!Folgende Sätze erscheinen als pure Motivation:
“Du kannst alles schaffen, was Du willst“! „Man muss es nur wollen!“ „Geht nicht, gibt´s nicht!“ 
Aber glauben wir eigentlich daran? Und wenn ja, wie lange? Was passiert, wenn sich der erste Misserfolg einstellt?
Oft können wir beobachten, dass solche irrationalen, Euphorie fördernde Glaubenssätze zwar Ziele im Kopf aufblühen lassen, deren Verwirklichung im Leben aber eher hemmen als fördern. Im englischen Sprachgebrauch werden diese Glaubenssätze auch „beliefs“ genannt.
All diese beliefs sollten im wahrsten Sinne des Wortes realistisch sein. Das sind sie genau dann, wenn sie das Verwirklichen unserer Pläne und Ziele ermöglichen.
Für die Formulierung von Zielen gibt es ein Zauberwort, das wir im stress expresscoaching verwenden. SMART, leicht zu merken, wie smartphone.
Das S steht für spezifisch und konkretisiert ein Vorhaben schon weit über eine bloße Absichtserklärung hinaus. M steht für messbar, A für die Attraktivität des Zieles. Ist das Ziel überhaupt erreichbar und realistisch? Dafür steht das R. Zu guter Letzt sollte noch das T stehen, d
ich will! - ich kann! - ich werde!ie Terminierung des Vorhabens.
Und dann geht Alles wie von selbst? Leider nein! Denn jetzt wird auch der Unterschied zwischen einem
Optimisten und einem Pessimisten klar. Den Klassiker, den jeder kennt, ist das Glas, halb gefüllt mit Wasser. Für den Optimisten halb voll, für den Pessimisten halb leer. Aber auch der überzeugteste Optimist würde nie sagen: „Toll, das Glas ist ja randvoll!“, weil das eben nicht der Realität entspricht. Der Optimist ist eben kein „Schönredner“, der sich etwas vormacht.
Und um wieder auf den ersten Satz zurück zu kommen: „Geht nicht, gibt´s leider doch“, wenn man einem Euphoriebelief aufgesessen ist. Bei fast allen diesen Glaubenssätzen geht es meist um überhöhte Ansprüche an sich selbst, an andere Menschen oder gar an das Universum. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert, was diesem Euphoriebeliefs den Boden unter den Füßen wegzieht, ist leider sehr hoch. Ein paar Beispiele gefällig, die manchen bestimmt sehr bekannt vorkommen: „Man wird es mir einmal danken.“ „Ohne mich geht es nicht.“ „Ich mache keine Fehler.“
Der Gegenspieler dazu nennt sich „Toleranzbelief“: „Es darf auch undankbare Menschen geben“. „Mit mir geht es besser.“ „Ich darf Fehler machen“
Letztere hören sich doch wahrscheinlich angemessener, angenehmer und tragfähiger an.
Wingwave Coaching ist in der Lage, stressende und auf Dauer frustrierende Euphoriebeliefs in ganz kurzer Zeit aufzulösen und nachhaltig tragfähigere Toleranzbeliefs zu ankern. Dann können wir das alte verbrauchte „Tschaka!“ durch den Spruch ersetzen: „Vergiss die Perfektion und strebe nach Verbesserung!“

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